Ensemble Stationen NRW

Das Ensemble Stationen NRW ist im Jahr 2014 vom Landesmusikrat NRW für das Projekt „Stationen II“ ins Leben gerufen worden.
Zehn hochkarätige Interpreten, die von projektunterstützenden Vereinen und Gesellschaften für Neue Musik aus NRW zuvor ausgewählt wurden, kamen für dieses Projekt zusammen. Es entstand ein Ensemble mit außergewöhnlicher Besetzung, das durch zehn Städte Nordrhein-Westfalens tourte, mit Werken von komponierter und improvisierter Musik im Gepäck.
Durch die ungewöhnliche Besetzung ergibt sich die Notwendigkeit, ein eigenes und neues Repertoire zu erschließen - dabei setzt das Ensemble Stationen NRW auf zwei Hauptpfeiler: die enge Zusammenarbeit mit Komponisten, die eigens für das Ensemble schreiben (Jörg Peter Mittmann, Christian Banasik, Peter Gahn, Ulrich Schultheiss, Johannes Marks) und verschiedene Improvisationskonzepte (Intuitive Musik, Gelenkte Improvisation, Konzeptmusik).

Das Ensemble war unter anderem Gast des Festivals Ensemblia Mönchengladbach 2015, des Klangzeitfestivals Münster  2016 und der Klangbrücke Aachen.

Die Zusammensetzung ist einzigartig:
Robert Beck: Klarinetten
Marcus Beuter: fragment recordings und Laptop
Uwe Fischer – Rosier:  Gongs
Olaf Futyma: Flöten
Marko Kassl: Akkordeon
Irene Kurka: Sopran
Ralf Kurley: Schlagzeug
Günter Marx: Violine
Gudula Rosa: Blockflöten
Mirjam Schröder: Harfe

Auf YouTube und SoundCloud finden Sie einige Mitschnitte – hier die Links:

Mitschnitt bei SoundCloud

 

 

Das Junge Westfälische Barockorchester

«Alte Musik von jungen Talenten mit Begeisterung wiederentdeckt und leidenschaftlich musiziert.«

 

So könnte man die Philosophie des Jungen Westfälischen Barockensembles beschreiben. 

Unter der Leitung von Gudula Rosa (bis 2013 zusammen mit Ulrich Rademacher), gelegentlich unterstützt  durch prominente Gast-Dozenten, versucht das Ensemble eine unorthodoxe und sehr lebendige Annäherung an historische Aufführungspraxis: mit durchaus wechselnden Lösungen  in der Wahl von Instrumenten, Saiten, Bögen oder Stimmungen, aber immer mit kompromissloser Suche nach Aussage, Farbe, Artikulation, Phrasierung und schließlich Spielfreude.

 

Das Junge Westfälische Barockensemble der Westfälischen Schule für Musik wurde im Jahr 2000 anlässlich einer Konzertreise nach Frankreich aus jungen Preisträgerinnen und Preisträgern regionaler, nationaler und internationaler Wettbewerbe gegründet.  Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die großen Orchesterwerke und Solokonzerte des Hochbarock etwa von Bach, Telemann, Händel und Vivaldi. 

Das Ensemble spielt je nach Programmgestaltung – auch ohne Dirigenten – in wechselnden Besetzungen, die in der Sonderwertung Alte Musik in den Jahren 2004, 2007, 2010, 2013 und 2016 auf Bundesebene des Wettbewerbes "Jugend musiziert" mit ersten Preisen, Auszeichnungen und Sonderpreisen des DTKV, der Sparkassenstiftung NRW, der Deutschen Stiftung Musikleben, der MELANTE Stiftung/Telemann Gesellschaft und der Manfred Vetter Stiftung geehrt wurden. Das Ensemble war nicht nur immer wieder in Münster – etwa bei feierlichen Anlässen der Stadt oder Benefizveranstaltungen – zu hören, sondern auch im Rahmen von Konzertreisen nach Frankreich, Brasilien, USA, auf Einladung des Goethe-Institutes in Ecuador, Malaysia und Singapur bei Fernsehauftritten in ARD und WDR sowie auf den CD’s "Telemann live", "Ensemblepreise 2004" und "Affettuoso".

Mit seiner Musik engagiert sich das Junge Westfälische Barockensemble für Menschenwürde, Völkerverständigung und musikalische Ausbildung für bedürftige Kinder. Das Konzert in einer Obdachlosen - Herberge der Organisation  Rede Rua (Das Herz der Straße) in São Paulo zählt zu den nachhaltigsten Eindrücken mit Menschen und der verbindenden Kraft der Musik, die das junge Ensemble erleben durfte.

Durch Benefizkonzerte und mit Hilfe privater Spender konnte das Projekt in São Paulo und eine kleine Musikschule für die Ärmsten der Armen in Guyaquil unterstützt, sechzehn Streichinstrumente für kostengünstigen Gruppenunterricht in Quito angeschafft und schließlich zwei junge Musiker aus Ecuador für eine Fortbildung nach Deutschland eingeladen werden.